How do you write down a dance?

Interview with Birgit Deharde, a freelance Choreologist and expert in Benesh Movement Notation

Why do we need Movement Notation?

Similar to music, dance needs to be written down, but unlike music, dance is a fleeting art. It has taken until the 20th century to find a tool to record dance notations and preserve these choreographies. It was Rudolf Benesh who created a tool for human movement notations in 1955 and defined choreology as „The aesthetic and scientific study of all forms of human movement by movement notation“.

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Spucks Nussknacker, der tief berührt und doch amüsiert!

Nussknacker und Mausekönig – Die einzigartige Neuinterpretation von Ballettdirektor Christian Spuck feierte am 14. Oktober 2017 premiere. Ab 29. Februar 2020 tanzt das Ballett Zürich sie wieder.

Warum Ballettliebhaber Spuck’s Nussknacker und Mausekönig sehen sollten?

Ein brilliant erzähltes Handlungsballett virtuos getanzt!  
Christian Spuck beweist wieder einmal, dass er ein exzellenter Geschichtenerzähler ist. Sein besonderer Clou: Die Vorgeschichte der Originalversion von E.T.A. Hoffmann wird in den Ballettklassiker integriert. Aus der gewohnten einfältigen, wenn auch geliebten Nummernrevue wird ein Thriller, der einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Mit tollem Tanz – ohne jeden Kitsch und Ballast – präsentieren Christian Spuck und sein Team eine grotesk düstere Handlung.

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Knackt das Ballett Zürich den Nussknacker?

Interview mit Christian Spuck über das neue Ballett NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG am Opernhaus Zürich

Der NUSSKNACKER ist DAS weltberühmteste Weihnachtsballett. Warum braucht es eine Neuinszenierung?

Meine Neuinszenierung basiert auf der Original-Nouvelle von E.T.A. Hoffmann. Mich faszinierte die Idee, die Geschichte der Prinzessin Pirlipat wieder in das Ballett zu integrieren. Da lassen sich dann all die schrägen Theaterregister mit viel Ironie und Humor ziehen.

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TOP Ballet SWAN LAKE interpretations

What is YOUR favorite?

If you want to see the ballet SWAN LAKE, better check first what interpretation will be shown. There are so many different versions. Almost every choreographer has done his own ballet. It is up to you. Watch youtube-Videos and accompanying descriptions.

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Die herzliche Primaballerina

Interview mit KATJA WÜNSCHE

Katja Wünsche beeindruckte in diesem Jahr in vielen Rollen. Ihre Vielseitigkeit ist unglaublich. Als MYRTHA in dem Ballettklassiker GISELLE verkörperte sie die unnachgiebige Königin der Willis und brillierte in Technik und Ausdruck. Ihre ANNA KARENINA berührte zutiefst. Katja präsentierte diese tragische Frauenrolle extrem gefühlvoll. Als Frühlingsopfer in SACRE tanzte sie sich buchstäblich „die Seele aus dem Leib“. Ihre komische Seite zeigte sie in SKEW-WHIFF von PAUL LIGHTFOOT & SOL LEON. Im aktuellen Stück MESSA DA REQUIEM verzauberte sie das Publikum durch ihre enorme Präsenz und Ausstrahlungskraft.

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Ballett Zürich revolutioniert Verdi’s Requiem

Bombastische Gemeinschaftsproduktion von Ballett und Oper  am Opernhaus Zürich

Wiederaufnahme von MESSA DA REQUIEM am 22. November 2019

Nicht endende Standing Ovations habe ich im Opernhaus so noch nie erlebt. Selbst als die weltberühmte Primaballerina Polina Semionova Giselle getanzte, gab es nicht so einen enthusiastischen Applaus. Das Premierenpublikum war restlos begeistert!

Nach 3 Jahren Wartezeit gibt es endlich eine Wiederaufnahme.

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Who are the 5 richest Ballet Dancers?

The 5 Richest Ballet Dancers in the world*

The world of ballet is full of dancers who dream of making a living from their passion for the art form. But in truth, professional ballet dancing is a cut-throat industry where less than perfection is rarely tolerated. The odds of actually “making it” in the ballet industry with a major dance company such as the New York City Ballet or the Bolshoi Ballet are very slim.

When a dancer first joins a company, they form part of a group called the Corps de Ballet. The industry is notoriously underpaid, with the majority of dancers working long hours for very little financial reward. Payscale cites the average ballet dancer’s salary as a tiny $15,080 – $26,419. Midlevel dancers, often soloists, could earn as much as $50,000-$58,000 a year.

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What is your favourite pas de deux?

Here are 5 trailers of the favourite Royal ballet pas de deux.

I am interested what are yours. Please tell me. Mine is definetely the Black Swan Pas de Deux By POLINA SEMIONOVA and FRIEDEMANN VOGEL.

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Was passiert eigentlich bei einer Bühnenprobe?

Das Ballett Zürich probt DER SANDMANN auf der Bühne am 17. Mai 2016

Als Mitglied der Freunde des Balletts Zürich durfte ich bei der Bühnenprobe vom Christian Spucks Schweizer Erstaufführung „Der SANDMANN“ im Opernhaus Zürich zuschauen. Ein einmaliges Erlebnis für Ballett-Liebhaber!

Die sechste Bühnenprobe
Bevor ein Ballett auf der Bühne geprobt wird, wird das Stück im Ballettsaal einstudiert. Das kann Wochen und Monate dauern. Dann kommt der grosse Moment, an dem das Ensemble das erste Mal auf der Opernhausbühne proben kann. Das Bühnenbild ist aufgebaut. Die Requisiten sind vorhanden.Der Bühnenboden wurde für diese Produktion leicht angeschrägt, was eine besondere, zusätzliche Herausforderung für die Tänzer darstellt.  Die Bühne muss mit der Oper geteilt werden und je nach Zeit und Kapazitäten werden 10 – 15 Bühnenproben angesetzt. Neben den Proben der Companie gibt es auch mehrere Beleuchtungs- und Tonproben. Diese Probe ist bereits die sechste szenische Bühnenprobe und dauert 3 Stunden von 18 Uhr – 21 Uhr.

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Wie kann man Tanz aufschreiben?

Wie funktioniert Tanzschrift?

Die Choreologin Birgit Deharde hat mir während eines Interviews versucht, die Tanzschrift zu erklären. Choreologie ist sehr schwierig zu verstehen und zu erlernen. Es braucht eine lange Ausbildung und viel Erfahrung. Detailtreue, Geduld, Akribie und Vorstellungsvermögen gehören zu diesem Beruf. Ohne professionelle Ballettausbildung fehlen die Grundlagen, denn die Choreologin muss wissen, wie Ballette aufgebaut sind und welche Schrittfolgen getanzt werden.

Was ist Choreologie?
Anders als in der Musik, ist Tanz eine flüchtige Kunst. Erst im 20. Jahrhundert wurden zwei unterschiedliche Tanzschriften zum schriftlichen Aufzeichen von Tänzen erfunden, wobei sich die Benesh Movement Notation durchgesetzt hat. Diese um 1940 erfundene Tanzschrift ermöglicht es, alle vom menschlichen Körper ausführbare Bewegungen festzuhalten. Tanzschrift und Tanznotation meint das gleiche.

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