Tanz kann den Trauerprozess fühlbar machen

Die Basler Choreografin Tabea Martin beschäftigt sich in ihrer Trilogie („This is my last dance“ 2018 und „Forever“ 2019) mit dem Tod. Das dritte Stück NOTHING LEFT sollte im Rahmen einer Koproduktion mit dem Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps und dem Veranstalternetzwerk Expédition Suisse am 25.4.2020 in der Kaserne Basel uraufgeführt werden. Steps wurde leider abgesagt!

Telefonisches Interview mit Tabea Martin am 9.3.2020

Erster Teil der Trilogie von Tabea Martin

Wie würden Sie sich als Choreografin beschreiben?

Ich bin neugierig. Ich bin ein Teamplayer, der den Austausch mit den Tänzern und dem Team sucht. Ich schätze Humor und Absurdität d.h. ich will nicht alles zu ernst nehmen und mich selbst relativieren. Mich interessieren gesellschaftlich relevante Themen. Ich nutze die Möglichkeit zu fragen und kritisch zu sein.

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Zeitgenössischer Tanz in der Schweiz

Mehr über das Tanzfestival STEPS 2020 

KARTEN zu GEWINNEN 

STEPS verlost 10 x 2 Karten für eine Steps-Vorstellung nach Deiner Wahl. Schickt ein Mail unter Angabe der von Ihnen gewünschten Vorstellung an steps@mgb.ch. Stichwort: Verlosung. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020.

Das Migros Kulturprozent Tanzfestival Steps bietet von 23. April bis 16. Mai 2020 zeitgenössischen Tanz der Extraklasse. Auf 38 Bühnen touren 12 der angesagtesten Tanzcompanien durch die Schweiz und präsentieren insgesamt 60 Vorstellungen. Ein Highlight für alle Ballet- und Tanzfans!

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Theater Winterthur – ein Reise wert!

Interview mit Programmleiter Thomas Guglielmetti

Warum sollten Ballettfans ins Theater Winterthur kommen?

Unser Theater ist ein Gastspielhaus. Wir laden international bekannte Ballettcompagnien ein, um unserem Publikum hochkarätiges, zeitgenössisches Ballett und Tanz zu bieten. Dabei ist die Beherrschung des Spitzenschuhs Pflicht.

Selten steht Tanztheater wie beispielsweise von Pina Bausch auf dem Programm. Ich war vorher in Mainz bei Martin Schläpfer. Seine Art, Ballett zu choreografieren, hat mich sehr beeinflusst. Diese Saison kommen sechs renommierte Compagnien nach Winterthur und zeigen Meisterstücke von den besten Choreografen unserer Zeit – wie William Forsythe, Ohad Nahrain, Eric Gauthier, Marcia Haydée, Marco Goecke und Hofesh Shechter.

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Zeitgenössischer Tanz fürs grosse Publikum

12 Compagnien auf 36 Bühnen in 31 Schweizer Städten

30jähriges Jubiläum des Schweizer Tanzfestival Steps vom 12. April bis 5. Mai 

Wenn Tänzer 3.5 Tonnen Lehm vertanzen und asiatische Begrüssungsrituale zelebriert werden, dann ist Steps Zeit. Das berühmte Tanzfestival des Migros-Kulturprozent präsentiert ein einzigartiges Programm. International gefragte Companien touren durch die ganze Schweiz von Altdorf bis Vevey.

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Getanzte Betroffenheit

Performance-Strategin Crystal Pite mit 2 Stücken in Zürich

Das Tanzfestival Steps zeigt das Sensations-Stück BETROFFENHEIT von Crystal Pite und Jonathon Young. Der Tod des eigenes Kindes ist das Thema – eine Grenzerfahrung, die unter die Haut geht. Getanzt von der Compagnie KIDD PIVOT am 28.4. in Zürich und am 2.5. in Fribourg.

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3 Mega-Trends im zeitgenössischen Tanz

Symposium für Tanzschaffende von Migros Kulturprozent im Rahmen des Tanzfestivals STEPS am 13. April 2016

Thema: Kollisionen und Konjunktionen. Von der Zukunft früherer und den Bedingungen heutiger Aufbrüche.

Diskussion mit Isabella Spirig Quelle: Webseite steps.ch

Zum internationalen Tanzfestival STEPS kommen alle zwei Jahre ein Dutzend zeitgenössische Tanzcompagnien aus der ganzen Welt und zeigen in 90 Vorstellungen ihre besten Produktionen. Im Rahmen des Symposiums nutzten Tanzschaffende aus der Schweiz die Gelegenheit, mit den internationalen Tanzexperten über die Zukunft des Tanzes zu diskutieren.

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Tanzen wir bald mit Robotern?

Huang yi & KUKA zeigt einen poetischen Dialog zwischen 3 Tänzern und einem Industrieroboter beim Tanzfestival STEPS 

STEPS hat sich dieses Jahr Tanzproduktionen mit dem Thema Zukunft ausgesucht. Der Tanz mit einem Roboter ist eine Option. Warum nicht? Vor allem, da Roboter heute schon viele alltägliche Dinge übernehmen.

Huang_Yi_Huang_Yi_&_Kuka_by_Jacob_Blickenstaff_3.jpgHuang yi mit seinem selbst gebauten Industrieroboter. Quelle: Steps.ch

Das Stück ist schwer zu beschreiben und schwer zu beurteilen! Hier meine wichtigsten Eindrücke:

Die Tücken der Technik
Gleich zu Beginn der Vorstellung gibt es ein Problem mit der Technik. Jede Minute Robotertanz benötigt 10 Stunden Programmierarbeit. Da kann schon mal was schief gehen.

Der Roboter KUKA bewegt sich
Langsam und bedacht. Jede Bewegung ist im Detail geplant. Hörbar ist nur das surrrende Maschinengeräusch! Dabei führt der Tanz zu einer vorsichtigen Annäherung. Nach und nach entwickelt sich ein „bewegter und bewegender“Dialog. Der Tänzer bringt KUKA einzelne Bewegungen bei und umgekehrt.

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