How do you write down a dance?

Interview with Birgit Deharde, a freelance Choreologist and expert in Benesh Movement Notation

Why do we need Movement Notation?

Similar to music, dance needs to be written down, but unlike music, dance is a fleeting art. It has taken until the 20th century to find a tool to record dance notations and preserve these choreographies. It was Rudolf Benesh who created a tool for human movement notations in 1955 and defined choreology as “The aesthetic and scientific study of all forms of human movement by movement notation”.

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Weihnachtsgeschenke in letzter Minute

Bücher über Ballett, die es wert sind zu lesen!

Nachdem ich den englischsprachigen Blog “5 Christmas gifts for Ballet lovers”https://ballettloversblog.com/2017/11/30/5-christmas-gift-ideas-for-ballet-lovers/- geschrieben habe, wurde ich vielfach gefragt, welche deutschen Bücher ich BallettliebhaberInnen empfehlen kann.

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⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Die Hüterin von John Crankos Erbe

Buchrezension “Georgette Tsinguirides”. Ein Leben für John Cranko und das Stuttgarter Ballett von Susanne Wiedmann

Seit 70 Jahren arbeitet Georgette Tsingirides für das weltberühmte Stuttgarter Ballett. Sie steht auch heute mit 88 Jahren jeden Tag im Ballettsaal und gibt ihr wertvolles Wissen an die jüngste Tänzergeneration weiter.

Sie war dabei als John Cranko seine wunderbaren Ballett kreierte. Sie kennt jeden Schritt, jede Bewegung ohne dass sie in die Notation schaut muss. Sie weiss, was Cranko wollte. Sie kennt das Wesen seiner Choreografien. Das macht sie zur einzigartigen Bewahrerin der Cranko-Ballette. Sie vermittelt den Geist von Crankos Werken seit seinem Tod 1973. Durch sie werden heute noch die Werke von Cranko originalgetreu aufgeführt.

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Was macht eigentlich eine Choreologin?

Dritter Teil des Interviews mit Birgit Deharde über ihre Arbeit als freischaffende Choreologin

Im Mai studierte Birgit Deharde “DER SANDMANN” mit dem Ballett Zürich ein. Die Schweizerische Erstaufführung fand am 28. Mai 2016 statt. Schon bei der Uraufführung  dieses Balletts 2006 in Stuttgart arbeitete Birgit als Choreologin für Christian Spuck. Sie schrieb die Original-Choreografie in eine Partitur, die sie jetzt als Basis für ihre Arbeit am Opernhaus Zürich verwendete.

Näheres dazu in meinem Blog „Wie kann man Tanz aufschreiben?“ und „Wie der Sandmann nach Zürich kommt!“

Wie wird man Choreologin?    
Während meiner Tanzausbildung an der Ballettschule des Hamburger Balletts habe ich die Choreologie kennen gelernt. Das hat mich fasziniert. Aufgrund von Verletzungen habe ich dann früh entschieden, das Tanzen aufzugeben und Choreologie am Benesh Movement Institute in London zu studieren. 16 Monate dauerte die Ausbildung. Es war viel Theorie, aber auch viel praktischer Unterricht. Eine unglaublich intensive Zeit.

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Beispiel einer einfachen Notation: Quelle rad.org.uk

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