Die herzliche Primaballerina

Interview mit KATJA WÜNSCHE

Katja Wünsche beeindruckte in diesem Jahr in vielen Rollen. Ihre Vielseitigkeit ist unglaublich. Als MYRTHA in dem Ballettklassiker GISELLE verkörperte sie die unnachgiebige Königin der Willis und brillierte in Technik und Ausdruck. Ihre ANNA KARENINA berührte zutiefst. Katja präsentierte diese tragische Frauenrolle extrem gefühlvoll. Als Frühlingsopfer in SACRE tanzte sie sich buchstäblich „die Seele aus dem Leib“. Ihre komische Seite zeigte sie in SKEW-WHIFF von PAUL LIGHTFOOT & SOL LEON. Im aktuellen Stück MESSA DA REQUIEM verzauberte sie das Publikum durch ihre enorme Präsenz und Ausstrahlungskraft.

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Ballett Zürich revolutioniert Verdi’s Requiem

Bombastische Gemeinschaftsproduktion von Ballett und Oper  am Opernhaus Zürich

Wiederaufnahme von MESSA DA REQUIEM am 22. November 2019

Nicht endende Standing Ovations habe ich im Opernhaus so noch nie erlebt. Selbst als die weltberühmte Primaballerina Polina Semionova Giselle getanzte, gab es nicht so einen enthusiastischen Applaus. Das Premierenpublikum war restlos begeistert!

Nach 3 Jahren Wartezeit gibt es endlich eine Wiederaufnahme.

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Who are the 5 richest Ballet Dancers?

The 5 Richest Ballet Dancers in the world*

The world of ballet is full of dancers who dream of making a living from their passion for the art form. But in truth, professional ballet dancing is a cut-throat industry where less than perfection is rarely tolerated. The odds of actually “making it” in the ballet industry with a major dance company such as the New York City Ballet or the Bolshoi Ballet are very slim.

When a dancer first joins a company, they form part of a group called the Corps de Ballet. The industry is notoriously underpaid, with the majority of dancers working long hours for very little financial reward. Payscale cites the average ballet dancer’s salary as a tiny $15,080 – $26,419. Midlevel dancers, often soloists, could earn as much as $50,000-$58,000 a year.

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Ballett Zürich begeistert in Clug’s SACRE

Sehenswerter Ballettabend PETRUSCHKA / SACRE  – von den angesagten Star-Choreographen Marco Goecke und Edward Clug am Opernhaus Zürich

Brauchen wir noch eine neue Interpretation von SACRE DU PRINTEMPS?
Ja, denn die Choreografie von Edward Clug zeigt die archaisch barbarischen Riten rund um das heidnische Frühlingsopfer besonders eindrücklich. Obwohl beinahe jeder bekannter Choreograf dieses Thema bearbeitet hat, bringt Clug’s Werk eine neue Dimension – eine halbe Tonne Wasser auf die Bühne. Fast wie beim Eiskunstlauf lassen sich die Tänzerinnen über die Bühne schleudern oder elegant durchs Wasser kreisen. Ein einmaliger Einfall!

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⭐️⭐️⭐️⭐️ TANGO meets STREETDANCE – just fun

Fantastische Tanzshow, bei der keine Langeweile aufkommt!

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Romeo & Juliet on and off-stage

Romance and ballet have always gone together

It seems quite normal that dancers date each other because they are rehearsing intensively and hard together every day. Living in a specialized world and sharing passion brings them together. Here are some famous dancer couples:

Lucia Lacarra Marlon Dino

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Die letzte deutsche Primaballerina/ Germany’s last Prima Ballerina

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Buch zum Bühnenabschied über Beatrice Knop – Primaballerina am Staatsballett Berlin – von Jan Stanislaw Witkiewicz

Ein Must für Ballett-Liebhaber!

Das Buch in Interviewform gibt einen hervorragenden Einblick in das Leben einer disziplinierten, willensstarken Tänzerin. Mit 10 Jahren beschloss Beatrice Knop Balletttänzerin zu werden. Das war ihr Ziel, dem sie alles unterordnete. Tanzen war für die Ostberlinerin nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Auch wenn sie jahrelang ständig nur die zweite Besetzung war, trainierte die Perfektionistin unerbittlich mit Beharrlichkeit und Ausdauer weiter. Man kann es auch Demut nennen. Bis sie dann doch den Durchbruch schaffte und sich zu einer einzigartigen Primaballerina entpuppte.

Warum ist der Buchtitel „Die letzte deutsche Primaballerina“?

Momentan scheint es keinen Nachwuchs in Deutschland zu geben, was Beatrice Knop sehr bedauert. Ihr war nicht bewusst, dass es nach ihrem Bühnenabschied keine klassische deutsche Primaballerina mehr gibt. Heutzutage verschärfen weltweite Auditions den internationalen Wettbewerb zwischen den Bewerbern.

Über den Titel des Buches wurde viel diskutiert. Sicherlich ist Beatrice Knop momentan die letzte Berliner Ballerina. Aber das kann sich auch wieder ändern.

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3 Mega-Trends im zeitgenössischen Tanz

Symposium für Tanzschaffende von Migros Kulturprozent im Rahmen des Tanzfestivals STEPS am 13. April 2016

Thema: Kollisionen und Konjunktionen. Von der Zukunft früherer und den Bedingungen heutiger Aufbrüche.

Diskussion mit Isabella Spirig Quelle: Webseite steps.ch

Zum internationalen Tanzfestival STEPS kommen alle zwei Jahre ein Dutzend zeitgenössische Tanzcompagnien aus der ganzen Welt und zeigen in 90 Vorstellungen ihre besten Produktionen. Im Rahmen des Symposiums nutzten Tanzschaffende aus der Schweiz die Gelegenheit, mit den internationalen Tanzexperten über die Zukunft des Tanzes zu diskutieren.

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Tanzen wir bald mit Robotern?

Huang yi & KUKA zeigt einen poetischen Dialog zwischen 3 Tänzern und einem Industrieroboter beim Tanzfestival STEPS 

STEPS hat sich dieses Jahr Tanzproduktionen mit dem Thema Zukunft ausgesucht. Der Tanz mit einem Roboter ist eine Option. Warum nicht? Vor allem, da Roboter heute schon viele alltägliche Dinge übernehmen.

Huang_Yi_Huang_Yi_&_Kuka_by_Jacob_Blickenstaff_3.jpgHuang yi mit seinem selbst gebauten Industrieroboter. Quelle: Steps.ch

Das Stück ist schwer zu beschreiben und schwer zu beurteilen! Hier meine wichtigsten Eindrücke:

Die Tücken der Technik
Gleich zu Beginn der Vorstellung gibt es ein Problem mit der Technik. Jede Minute Robotertanz benötigt 10 Stunden Programmierarbeit. Da kann schon mal was schief gehen.

Der Roboter KUKA bewegt sich
Langsam und bedacht. Jede Bewegung ist im Detail geplant. Hörbar ist nur das surrrende Maschinengeräusch! Dabei führt der Tanz zu einer vorsichtigen Annäherung. Nach und nach entwickelt sich ein „bewegter und bewegender“Dialog. Der Tänzer bringt KUKA einzelne Bewegungen bei und umgekehrt.

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Flamenco meets Hip Hop

Shooting-Star Sébastien Ramirez zeigt FELAHIKUM beim Tanzfestival Steps in der Schweiz

Ramirez choreografierte 2015 für MADONNA die Rebel Heart Tour. Jetzt kommt FELAHIKUM (auf arabisch wandernde Bauern) als Schweizer Erstaufführung zu STEPS.

Die angesagte und preisgekrönte Flamenco-Virtuosin Rocio Molina trifft auf die Hip hoppende Honji Wang – 2 Tänzerinnen, die unterschiedlicher NICHT sein könnten. Molina in schwarzen Flamencoschuhen und weissem langen Rock fordert mit ekstasischen Rhythmen das Energiebündel Honji Wang in Turnschuhen heraus. Es entsteht ein tänzerischer Dialog zwischen diesen beiden starken Frauen.

Ramirez_Molina_&_Wang_Felahikum_by_Ghostographic_2.jpgRamirez/Molina & Wang – Felahikum by Ghostographic 2

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