Premieren und Meisterwerke: Ballett Zürich 2026

Choreografien von Forsythe, van Manen, Foniadakis und Valente am 17. Januar 2026

Here is a first glimpse of the rehearsals
Max Richter & Erik Kim (c) Carlos Quezada (Facebook Ballett Zürich)

Ein Abend, vier Werke. Mit «Timeframed» zeigt das Ballett Zürich die furiose Bandbreite zeitgenössischer Tanzkunst. «Es geht um die Bewegung in ihrer reinsten Form – es geht darum, alles wegzulassen, um sich auf das Wesentliche des Balletts zu konzentrieren», sagt Cathy Marston, die Direktorin des Ballett Zürich. 

Auf dem Programm stehen zwei unvergessliche Tanzstücke von William Forsythe und Hans van Manen, die «grands messieurs» des modernen Balletts. Sowie zwei Uraufführungen des international gefeierten Choreografen Andonis Foniadakis und des preisgekrönten Nachwuchschoreografen Lucas Valente.

Here is a first glimpse of the rehearsals Live“ by Hans van Manen (1932 – 2025)
Lim & Erik Kim (c) Carlos Quezada (Facebook Ballett Zürich)

William Forsythe gehört nach wie vor zu den kreativsten Köpfen des zeitgenössischen Balletts. Bereits in den 1970er-Jahren revolutionierte er den klassischen Tanz, indem er dessen traditionelle Formensprache sprengte. «New Suite» vereint acht Duette aus unterschiedlichen Schaffensperioden des Choreografen – eine fulminante Werkschau «en miniature».

Die Bühne, zwei Tänzerinnen, ein Kameramann. Mit «Live» schrieb Hans van Manen vor 46 Jahren Tanzgeschichte. Bis heute hat dieses visionäre und geradezu intime Videoballett nichts an Faszination eingebüßt. Das Stück sprengt die Grenzen des Bühnenraums und erweist sich als meisterhaftes Spiel über die Mechanismen der Wahrnehmung.

Bildgewaltig, explosiv und erfindungsreich. So lassen sich die Kreationen von Andonis Foniadakis umschreiben. Der griechische Choreograf gilt momentan als eine der dynamischsten Stimmen der europäischen Tanzszene. «Orbit» ist die erste Zusammenarbeit zwischen Foniadakis und dem Ballett Zürich.  

Mit «Bare» kehrt Lucas Valente an seine alte Wirkungsstätte zurück. In der vergangenen Saison hatte sich der Brasilianer nach acht Jahren als Tänzer vom Ballett Zürich verabschiedet. Mittlerweile hat er erfolgreich den Weg zu einer choreografischen Karriere eingeschlagen. Nach seinem Debüt beim Junior Ballett kreiert Lucas Valente nun zum ersten Mal ein Stück für die Hauptcompagnie. (Quelle Pressemitteilung Ballett Zürich)

Weitere Infos und Termine

https://www.opernhaus.ch/spielplan/kalendarium/timeframed/2025-2026/

Titelfoto

Here is a little preview of “Bare” by Lucas Valente
Dancers: Kano & Iacopo Arregui / Lucas Valente / Dancers of Ballet Zürich
(c) Carlos Quezada (Facebook Ballett Zürich)

Schweizer Bühnentalente bringen Zürich zum Leuchten

Wiederaufnahme BILLY ELLIOT am 24.10.2025 in der MAAG Halle

Ich war beeindruckt, wie viel Herzblut, Energie und echtes Talent in dieser Schweizer Produktion von „Billy Elliot – The Musical“ steckt. Während in New York rund 3’000 Jungen zum Casting kamen, waren es in der Schweiz zunächst nur zehn – und genau daraus entstand eine wunderbare Herausforderung: junge Schweizer Talente zu finden, zu fördern und auf die große Bühne zu bringen.

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Billy Elliot – das Musical

Der Traum vom Tanzen kehrt jetzt nach Zürich zurück

Bisher habe ich Billy Elliot nur als Filmklassiker gesehen – und war berührt von dieser Geschichte über Mut, Leidenschaft und den Glauben an sich selbst. Jetzt freue ich mich umso mehr, das Stück endlich live auf der Bühne zu erleben.

Nach dem riesigen Erfolg in der Schweiz und über 100’000 begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern kehrt der Musical-Hit „BILLY ELLIOT“ in die MAAG Halle Zürich zurück. Die Produktion, ausgezeichnet mit dem Prix Walo 2025 als Beste Bühnenproduktion, startet die zweite Spielsaison.

Mit der mitreissenden Musik von Elton John und einer erstmals deutschsprachigen Inszenierung erzählt das Musical die Geschichte des jungen Billy, der im England der 1980er-Jahre seinem Traum vom Tanzen folgt – und das gegen alle Widerstände.

Weltweit begeisterte Billy Elliot bereits über 12 Millionen Menschen, lief elf Jahre am Londoner West End und wurde mit 83 Preisen, darunter 10 Tony Awards, ausgezeichnet.

Weitere Informationen und Termine

Wiederaufnahme von 24. Oktober 2025 bis 15. Februar 2026 bis in der MAAG Halle Zürich
http://www.maag-halle.ch

Titelbild
Billy Elliot Strik © René Tanner

Zwei Welten– ein Abend voller Emotion und Rebellion

Premiere von »Oiseaux Rebelles« und »Carmen« 12. Oktober 2025, Opernhaus Zürich

Zwei Choreografien, zwei völlig unterschiedliche Handschriften – und beide kreisen um Freiheit, Leidenschaft und Aufbegehren. „Bilder einer Ausstellung“ hat mich schon in meiner Schulzeit tief beeindruckt, und ich bin neugierig, wie Dani Rowe diese Musik von Mussorgsky in Bewegung verwandelt. Im Kontrast dazu Mats Eks Carmen – rebellisch, sinnlich und zutiefst menschlich – verspricht ein spannendes Wechselspiel der Emotionen.

Probenfoto von OISEAUX REBELLES mit Choreografin Dani Rowe und Dancers of Ballett Zürich
© Admill Kuyler
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We will miss you, Mélanie!

Farewell to Mélanie Borel

Mélanie Borel, a beloved dancer of Ballett Zürich and one of my personal favorites, is retiring after 17 remarkable years with the company. I’ve always noticed Mélanie on stage. She had a quiet strength, a natural elegance, and a way of shining on stage without ever pushing for attention. Whether in a lead or blending into the ensemble, she brought such clarity, musicality, and grace to everything she danced.

Mélanie Borel, left, in the dramatic wig
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Magie des Balletts erleben

Drei unvergessliche Ballettabende mit dem Staatsballett Berlin

Was für ein großartiges Programm für meinen Berlinbesuch: Edward Clugs poetischer „Ein Sommernachtstraum“, die eindrucksvoll zeitgenössische Choreografie „2 Chapters Love“ von Sharon Eyal und Sol León – und als Höhepunkt die glamouröse Ballett-Gala am 31. Mai 2025.

Das Staatsballett Berlin vereint auf eindrucksvolle Weise Tradition und Innovation und beweist, wie kraftvoll und lebendig Ballett heute sein kann. Ein Erlebnis für alle, die Ballett und Tanz lieben.

Ballett-Gala an der Staatsoper unter den Linden am 31. Mai 2025
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2 CHAPTERS LOVE Staatsballett Berlin

Zwei herausragende Choreographien von Sol León und Sharon Eyal

Endlich bin ich mal wieder in Berlin – und freue mich riesig auf 3 besondere Ballettabende: Ein Sommernachtstraum, 2 Chapter Love und die Ballettgala. Besonders 2 CHAPTERS LOVE und Stars Like Moths stehen schon lange auf meiner Wunschliste. Beide Stücke versprechen poetische, bewegende Hymnen an das Ballett – voller Emotion, Licht und Leidenschaft.

Die Werke zweier führender zeitgenössischer Choreographinnen begegnen sich im Tanzabend 2 Chapters Love: Sol León und Sharon Eyal, beide gefeiert als Stars der internationalen Tanzszene.

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Premiere in Zürich: Of Light, Wind and Waters von Kim Brandstrup

Wunderbarer Tanz am Opernhaus Zűrich

Anlässlich des 150. Todestages von Hans Christian Andersen präsentierte das Ballett Zürich am 18. Januar 2025 eine besondere Uraufführung, choreografiert von Kim Brandstrup.

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Choreografie von Kim Brandstrup: OF LIGHT, WIND AND WATERS

Uraufführung am 18. Januar 2025 Opernhaus Zürich

Vor genau 150 Jahren starb Dänemarks berühmtester Dichter, Hans Christian Andersen, in Kopenhagen. Um sein Leben und sein Werk zu würdigen, tauchen das Ballett Zürich und Kim Brandstrup tief in Andersens Märchenwelt ein.

Der dänische Choreograf, der seit fast vierzig Jahren in London lebt, hat bereits zahlreiche Ballettabende für das Royal Ballet London, das Royal Danish Ballet und viele andere internationale Kompanien geschaffen. Er ist mit Andersens Märchen aufgewachsen, die Idylle und Nostalgie mit dem Ideal einer scheinbar sicheren bürgerlichen Gesellschaft verbinden. Andersen selbst war jedoch ein Aussenseiter. Er stammte aus armen Verhältnissen und fühlte sich, auch als er längst die verdiente Anerkennung als Schriftsteller erlangt hatte, nie der bürgerlichen Gesellschaft zugehörig.

Kim Brandstrup © carlosquezadaofficial

Und so sind auch in seinen Märchen die Aussenseiter allgegenwärtig: die kleine Meerjungfrau, die durch das Bullauge ins Innere eines Schiffes blickt und sich nach einem Zuhause bei den Menschen sehnt, oder das kleine Mädchen in der „Schneekönigin“, das im Eispalast verzweifelt nach seinem besten Freund sucht. Als Aussenseiter, die nirgendwo dazu gehören, sind sie alle gnadenlos den Kräften einer rauen und bedrohlichen Natur ausgesetzt… Kim Brandstrup verbindet in seinem neuen Ballettabend Motive aus dem Leben und Werk seines berühmten dänischen Landsmannes phantasievoll miteinander. (Pressetext Ballett Zürich)

Mehr Informationen

ballett-zuerich.ch

Ballett von Kim Brandstrup 
Sounddesign Ian Dearden 
Choreografie Kim Brandstrup 
Bühnenbild und Kostüme Richard Hudson 
Lichtgestaltung Martin Gebhardt 
Dramaturgie Michael Küster 

Uraufführung 18 Jan 2025, 19.00 Uhr 

Weitere Vorstellungen
19, 23, 24, 26, 30 Jan 2025 
7, 14, 22 Feb, 20 Mär 2025 

Einführungsmatinee 12 Jan 2025, 11.15 Uhr im Bernhard Theater 

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn 

Interview mit Kim BrandstRup

https://www.opernhaus.ch/spielplan/kalendarium/of-light-wind-and-waters/2024-2025/?share=169485

Titelbild
Erstes Probenbild vom Ballett Zürich: Erik Kim und Pablo Octavio
©carlosquezadaofficial

Theater Winterthur startet mit grossartigem Tanz

Zu Gast sind die renommierten Tanzcompagnien BALLET JUNIOR DE GENÈVE und GAUTHIER DANCE

Tanz-Fans kommen mit dem BALLET JUNIOR DE GENÈVE und GAUTHIER DANCE voll auf ihre Kosten, die beiden Compagnien bringen mitreissende Werke von Hofesh Shechter, Marcos Morau, Marne van Opstal und Rachid Ouramdane auf unsere Bühne.

BALLET JUNIOR DE GENÈVE
Choreografien von Marcos Morau, Marne van Opstal und Rachid Ouramdane
Das Ballet Junior de Genève, eine renommierte Ausbildungsstätte mit über 50 Jahren Geschichte und Wurzeln beim Choreografen George Balanchine, präsentiert in Winterthur einen dreiteiligen, facettenreichen Ballettabend. Den Auftakt bildet Marcos Moraus «Cathedral», ein Stück zur spirituellen Musik von Arvo Pärt, das mit 12 Tänzer:innen das Mysterium des Menschseins erforscht und durch aussergewöhnliche Bildwelten besticht.
Es folgen zwei weitere Werke: «Touch Base» von Marne van Opstal, bekannt für seine Arbeit beim Nederlands Dans Theater, bietet eine surreale Auseinandersetzung mit den Grenzen von Körper und Geist. Rachid Ouramdanes Klassiker «Tenir le temps» beleuchtet in präzisen Bewegungen das Zusammenspiel von Individuum und Gemeinschaft und schafft eine temporeiche Reflexion über existenzielle Kräfte.

16./18. Januar 
17. Januar, Restkarten
Für alle ab 12 Jahren, in der Liebestrasse.

U30-Special: Tickets und einen Drink an der Bar zum halben Preis für alle unter 30 Jahren.
GAUTHIER DANCE

Choreografie von Hofesh Shechter
«Contemporary Dance 2.0» beginnt mit einem überraschenden Auftakt, der das Publikum sofort in einen hypnotischen Flow zieht. Angetrieben von Hofesh Shechters charakteristischem Sound und dynamischen Bewegungen entfaltet sich ein spektakulärer Tanz, der das Genre neu definiert. Ursprünglich für Göteborgs Operans Danskompani entwickelt, wurde das Stück für Shechters Nachwuchskompanie Shechter II adaptiert. Der elektronische Soundtrack und die kaleidoskopischen Gruppenformationen erinnern an einen Rave, während Shechter seine Handschrift bewahrt. Ganz ohne gesellschaftspolitischen Subtext oder düstere Atmosphäre schafft er hier einen reinen Tanzmoment – kraftvoll, intensiv und immersiv.

29. Januar, Restkarten
30. Januar ausverkauft, Restplätze mit eingeschränkter Sicht können hier reserviertwerden.
31. Januar und 1. Februar, Restkarten
Für alle ab 12 Jahren, in der Liebestrasse.

U30-Special: Tickets und einen Drink an der Bar zum halben Preis für alle unter 30 Jahren.

Pressetext und Fotos © Theater Winterthur