Steps Festival 2026: Tanz für alle in der Schweiz

Endlich wieder Steps-Zeit — und dieses Jahr schon im März! 

Vom 5. bis 29. März 2026 verwandelt das Migros-Kulturprozent Tanzfestival die ganze Schweiz in eine riesige Tanzbühne. Kaum ein anderes Festival schafft es, zeitgenössischen Tanz gleichzeitig in die grossen Häuser und in kleine Städte und Regionen zu bringen. In seiner 20. Ausgabe präsentiert Steps gemeinsam mit 38 Partnertheatern 74 Vorstellungen — ein wahres Fest für alle, die Tanz lieben oder neu entdecken möchten. 

Zwölf Compagnien aus Europa und Kanada prägen das Programm. Neben renommierten Choreograf:innen wie Hofesh Shechter, Sharon Eyal, Alexander Ekman und Rafaële Giovanola stehen auch neue Stimmen im Fokus, etwa das kanadische Kollektiv People Watching oder Tiffany Tregarthen & David Raymond mit ihrer ersten Kreation für die GöteborgsOperans Danskompani.

Tanz als Spiegel unserer Zeit

Die Produktionen greifen aktuelle gesellschaftliche Themen aus unterschiedlichen Perspektiven auf:

  • „IN THE BRAIN“ (Shechter II) untersucht Gruppendynamiken und kollektive Energie — inspiriert von Clubkultur.
  • „Dances Like A Bomb“ (Junk Ensemble) nähert sich sensibel und humorvoll dem Älterwerden und dem Verhältnis zum eigenen Körper.
  • „Le Grand Bal“ (Compagnie Dyptik) verbindet Hip-Hop mit zeitgenössischem Tanz und thematisiert Zugehörigkeit und soziale Spannungen.
  • Der Doppelabend „Timeless Encounters“ präsentiert inklusive Choreografien von Roser Lopez Espinosa und Lloyd Marengo.

Tanz für alle

Ein besonderes Merkmal von Steps ist seine landesweite Ausrichtung: Die Compagnien touren durch Städte, ländliche Regionen und Sprachgrenzen hinweg. Das Festival setzt bewusst auf Zugänglichkeit und Teilhabe — mit Einführungen, Publikumsgesprächen, Workshops, einem Breaking Battle und sogar einer partizipativen Neuinterpretation des Walzers.

Compagnie Dyptik: «Le Grand Bal», ©Abdelbassat Abdelbaki Quelle steps.ch

Zusätzliche Videoeinführungen unter dem Titel „HORA sagt“, entwickelt mit Theater HORA, bieten persönliche und professionelle Perspektiven auf die Werke und erleichtern den Zugang zu Themen und Ästhetik der Produktionen (Quelle Pressemitteilung steps.ch)

Mehr Informationen www.steps.ch

Titelfoto: Junk Ensemble «Dances Like A Bomb», ©Finn Mc Cann Quelle steps.ch

Premieren und Meisterwerke: Ballett Zürich 2026

Choreografien von Forsythe, van Manen, Foniadakis und Valente am 17. Januar 2026

Here is a first glimpse of the rehearsals
Max Richter & Erik Kim (c) Carlos Quezada (Facebook Ballett Zürich)

Ein Abend, vier Werke. Mit «Timeframed» zeigt das Ballett Zürich die furiose Bandbreite zeitgenössischer Tanzkunst. «Es geht um die Bewegung in ihrer reinsten Form – es geht darum, alles wegzulassen, um sich auf das Wesentliche des Balletts zu konzentrieren», sagt Cathy Marston, die Direktorin des Ballett Zürich. 

Auf dem Programm stehen zwei unvergessliche Tanzstücke von William Forsythe und Hans van Manen, die «grands messieurs» des modernen Balletts. Sowie zwei Uraufführungen des international gefeierten Choreografen Andonis Foniadakis und des preisgekrönten Nachwuchschoreografen Lucas Valente.

Here is a first glimpse of the rehearsals Live“ by Hans van Manen (1932 – 2025)
Lim & Erik Kim (c) Carlos Quezada (Facebook Ballett Zürich)

William Forsythe gehört nach wie vor zu den kreativsten Köpfen des zeitgenössischen Balletts. Bereits in den 1970er-Jahren revolutionierte er den klassischen Tanz, indem er dessen traditionelle Formensprache sprengte. «New Suite» vereint acht Duette aus unterschiedlichen Schaffensperioden des Choreografen – eine fulminante Werkschau «en miniature».

Die Bühne, zwei Tänzerinnen, ein Kameramann. Mit «Live» schrieb Hans van Manen vor 46 Jahren Tanzgeschichte. Bis heute hat dieses visionäre und geradezu intime Videoballett nichts an Faszination eingebüßt. Das Stück sprengt die Grenzen des Bühnenraums und erweist sich als meisterhaftes Spiel über die Mechanismen der Wahrnehmung.

Bildgewaltig, explosiv und erfindungsreich. So lassen sich die Kreationen von Andonis Foniadakis umschreiben. Der griechische Choreograf gilt momentan als eine der dynamischsten Stimmen der europäischen Tanzszene. «Orbit» ist die erste Zusammenarbeit zwischen Foniadakis und dem Ballett Zürich.  

Mit «Bare» kehrt Lucas Valente an seine alte Wirkungsstätte zurück. In der vergangenen Saison hatte sich der Brasilianer nach acht Jahren als Tänzer vom Ballett Zürich verabschiedet. Mittlerweile hat er erfolgreich den Weg zu einer choreografischen Karriere eingeschlagen. Nach seinem Debüt beim Junior Ballett kreiert Lucas Valente nun zum ersten Mal ein Stück für die Hauptcompagnie. (Quelle Pressemitteilung Ballett Zürich)

Weitere Infos und Termine

https://www.opernhaus.ch/spielplan/kalendarium/timeframed/2025-2026/

Titelfoto

Here is a little preview of “Bare” by Lucas Valente
Dancers: Kano & Iacopo Arregui / Lucas Valente / Dancers of Ballet Zürich
(c) Carlos Quezada (Facebook Ballett Zürich)

Oiseaux Rebelles – Auftakt in die neue Saison des Balletts Zürich

Zwei kontrastreiche Werke, Premiere am 12. Oktober 2025

Vestige bildet den ersten Teil des Doppelabends und ist eine choreografische Uraufführung. Dani Rowe, ehemalige Principal Dancer und mehrfach ausgezeichnete Choreografin, verwandelt in Vestige Erinnerung in Bewegung – ein emotionales Stück über das, was vergeht, und das, was bleibt.

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Magie des Balletts erleben

Drei unvergessliche Ballettabende mit dem Staatsballett Berlin

Was für ein großartiges Programm für meinen Berlinbesuch: Edward Clugs poetischer „Ein Sommernachtstraum“, die eindrucksvoll zeitgenössische Choreografie „2 Chapters Love“ von Sharon Eyal und Sol León – und als Höhepunkt die glamouröse Ballett-Gala am 31. Mai 2025.

Das Staatsballett Berlin vereint auf eindrucksvolle Weise Tradition und Innovation und beweist, wie kraftvoll und lebendig Ballett heute sein kann. Ein Erlebnis für alle, die Ballett und Tanz lieben.

Ballett-Gala an der Staatsoper unter den Linden am 31. Mai 2025
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2 CHAPTERS LOVE Staatsballett Berlin

Zwei herausragende Choreographien von Sol León und Sharon Eyal

Endlich bin ich mal wieder in Berlin – und freue mich riesig auf 3 besondere Ballettabende: Ein Sommernachtstraum, 2 Chapter Love und die Ballettgala. Besonders 2 CHAPTERS LOVE und Stars Like Moths stehen schon lange auf meiner Wunschliste. Beide Stücke versprechen poetische, bewegende Hymnen an das Ballett – voller Emotion, Licht und Leidenschaft.

Die Werke zweier führender zeitgenössischer Choreographinnen begegnen sich im Tanzabend 2 Chapters Love: Sol León und Sharon Eyal, beide gefeiert als Stars der internationalen Tanzszene.

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Premiere in Zürich: Of Light, Wind and Waters von Kim Brandstrup

Wunderbarer Tanz am Opernhaus Zűrich

Anlässlich des 150. Todestages von Hans Christian Andersen präsentierte das Ballett Zürich am 18. Januar 2025 eine besondere Uraufführung, choreografiert von Kim Brandstrup.

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Theater Winterthur startet mit grossartigem Tanz

Zu Gast sind die renommierten Tanzcompagnien BALLET JUNIOR DE GENÈVE und GAUTHIER DANCE

Tanz-Fans kommen mit dem BALLET JUNIOR DE GENÈVE und GAUTHIER DANCE voll auf ihre Kosten, die beiden Compagnien bringen mitreissende Werke von Hofesh Shechter, Marcos Morau, Marne van Opstal und Rachid Ouramdane auf unsere Bühne.

BALLET JUNIOR DE GENÈVE
Choreografien von Marcos Morau, Marne van Opstal und Rachid Ouramdane
Das Ballet Junior de Genève, eine renommierte Ausbildungsstätte mit über 50 Jahren Geschichte und Wurzeln beim Choreografen George Balanchine, präsentiert in Winterthur einen dreiteiligen, facettenreichen Ballettabend. Den Auftakt bildet Marcos Moraus «Cathedral», ein Stück zur spirituellen Musik von Arvo Pärt, das mit 12 Tänzer:innen das Mysterium des Menschseins erforscht und durch aussergewöhnliche Bildwelten besticht.
Es folgen zwei weitere Werke: «Touch Base» von Marne van Opstal, bekannt für seine Arbeit beim Nederlands Dans Theater, bietet eine surreale Auseinandersetzung mit den Grenzen von Körper und Geist. Rachid Ouramdanes Klassiker «Tenir le temps» beleuchtet in präzisen Bewegungen das Zusammenspiel von Individuum und Gemeinschaft und schafft eine temporeiche Reflexion über existenzielle Kräfte.

16./18. Januar 
17. Januar, Restkarten
Für alle ab 12 Jahren, in der Liebestrasse.

U30-Special: Tickets und einen Drink an der Bar zum halben Preis für alle unter 30 Jahren.
GAUTHIER DANCE

Choreografie von Hofesh Shechter
«Contemporary Dance 2.0» beginnt mit einem überraschenden Auftakt, der das Publikum sofort in einen hypnotischen Flow zieht. Angetrieben von Hofesh Shechters charakteristischem Sound und dynamischen Bewegungen entfaltet sich ein spektakulärer Tanz, der das Genre neu definiert. Ursprünglich für Göteborgs Operans Danskompani entwickelt, wurde das Stück für Shechters Nachwuchskompanie Shechter II adaptiert. Der elektronische Soundtrack und die kaleidoskopischen Gruppenformationen erinnern an einen Rave, während Shechter seine Handschrift bewahrt. Ganz ohne gesellschaftspolitischen Subtext oder düstere Atmosphäre schafft er hier einen reinen Tanzmoment – kraftvoll, intensiv und immersiv.

29. Januar, Restkarten
30. Januar ausverkauft, Restplätze mit eingeschränkter Sicht können hier reserviertwerden.
31. Januar und 1. Februar, Restkarten
Für alle ab 12 Jahren, in der Liebestrasse.

U30-Special: Tickets und einen Drink an der Bar zum halben Preis für alle unter 30 Jahren.

Pressetext und Fotos © Theater Winterthur

Which is the best Christmas ballet

Depends if you like more: classical or contemporary

It’s for sure that the classical NUTCRACKER is the most popular ballet all over the world.


„The Nutcracker“ is one of the most iconic ballets of all time, and over the years, many choreographers have created their interpretations of the classic. Here are the most popular choreographies of The Nutcracker:

1. Marius Petipa and Lev Ivanov (1892)

  • Why it’s iconic: This is the original production, choreographed for the Imperial Ballet in Russia with Tchaikovsky’s iconic score. Ivanov’s work on the „Waltz of the Snowflakes“ and the „Dance of the Sugar Plum Fairy“ remains a significant foundation for all subsequent productions.
  • Signature element: Traditional storytelling with an emphasis on large, ensemble-driven sequences.

2. George Balanchine (1954)

  • Company: New York City Ballet
  • Why it’s iconic: Balanchine’s version is considered one of the most influential interpretations in the U.S. It helped solidify The Nutcracker as a Christmas tradition in America.
  • Signature elements: Focuses on Clara’s perspective, with a prominent role for the Sugar Plum Fairy and added technical precision.
  • Watch: New York City Ballet highlights.

3. Rudolf Nureyev (1968)

  • Company: Royal Ballet and others
  • Why it’s iconic: Nureyev’s darker and more psychological take shifts the focus to the Nutcracker Prince and his transformation, making the ballet more about maturity and self-discovery.
  • Signature elements: Complex, nuanced choreography with male solos highlighted.

4. Yuri Grigorovich (1966)

  • Company: Bolshoi Ballet
  • Why it’s iconic: Grigorovich’s version focuses on the dreamlike aspects of the story, making the boundary between fantasy and reality ambiguous.
  • Signature elements: Grand, athletic choreography with an emphasis on dramatic storytelling.
  • Watch: Bolshoi Ballet production.

5. Matthew Bourne (1992)

  • Company: Adventures in Motion Pictures
  • Why it’s iconic: Bourne’s reimagined, modern retelling is whimsical and satirical, set in a Dickensian orphanage rather than a grand holiday party.
  • Signature elements: Bold, contemporary visuals and a focus on humor.
  • Watch: Matthew Bourne’s Nutcracker trailer.

6. Christopher Wheeldon (2020)

  • Company: The Joffrey Ballet
  • Why it’s iconic: This version is set in 1893 Chicago during the World’s Columbian Exposition, creating a historically grounded interpretation.
  • Signature elements: Rich visual designs and thematic exploration of immigrant stories.
  • Watch: Joffrey Ballet’s trailer.

7. Alexei Ratmansky (2010)

  • Company: American Ballet Theatre
  • Why it’s iconic: Ratmansky’s interpretation draws inspiration from the original Petipa-Ivanov choreography while adding a modern, lively flair.
  • Signature elements: Vibrant costumes and staging with meticulous historical details.
  • Watch: ABT highlights.

These productions illustrate the versatility and timelessness of The Nutcracker, from traditional renditions to modern reimaginings. Each offers a unique perspective on this holiday classic.

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My research on ChatGpt – Tell me the best classical and contemporary ballets

Here are some of the best classical and contemporary Christmas ballets, with links to videos showcasing these performances:

Classical Christmas Ballets:

  1. The Nutcracker
    • A beloved holiday classic with Tchaikovsky’s enchanting score and a magical story. It is performed worldwide by leading ballet companies like the Royal Ballet and New York City Ballet.
    • Video: Watch an excerpt from the Royal Ballet’s The Nutcracker here.
  2. **Scottish Ballet’s Cinders!
    • A unique interpretation of Cinderella with Prokofiev’s score and Art Nouveau-inspired designs.
    • Video: Highlights from the Scottish Ballet’s performances can be viewed here.

Contemporary Christmas Ballets:

  1. Smuin Contemporary Ballet’s The Christmas Ballet
    • A lively mix of classical and contemporary dances set to holiday tunes, blending ballet, jazz, swing, and pop.
    • Video: See highlights from The Christmas Ballet hereBroadwayWorld.
  2. Axelrod Contemporary Ballet Theater’s The Polar Express
    • A creative ballet adaptation of the beloved holiday story, combining dance and multimedia.
    • Video: Watch a sneak peek from the production here.
  3. Finnish National Ballet’s A Christmas Carol
    • A new ballet based on Charles Dickens‘ classic, featuring an original score and innovative choreography.
    • Video: View a preview of the production here.

These ballets capture the magic of Christmas, offering a variety of styles and experiences, from traditional tales to modern reimaginings. Enjoy exploring the performances through the linked videos!

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Why I love MINUS 16

Now at Deutsche Oper Berlin and St. Galler Theater

Ohad Naharin’s Minus 16 is a celebration of everything I adore about dance—its energy, humor, and raw joy. Originally created in 1999, this masterpiece feels timeless, as though it reinvents itself with each performance.

Set to an eclectic soundtrack that ranges from mambo to Dean Martin, techno, and traditional Israeli tunes, the music itself is a journey. But the real magic lies in the movement—a seamless blend of precision, emotion, and playfulness. The dancers bring an unparalleled dynamic quality, captivating the audience with every gesture and step.

“The volume, the dynamics, the humor, the sentiment—it makes the work available.”

Ohad Nahrain

And it does—welcoming everyone to share in the magic. If you love dance, Minus 16 is a must-see.

Rehearsal MINUS 16 at Staasballett Berlin

Link Staatsballett Berlin: https://www.staatsballett-berlin.de/en/spielplan/event-detail/stid/minus-16-en/145.html#a_303

Link Theater St. Gallen: https://www.konzertundtheater.ch/programm/a-z/moved/

Insight MINUS 16

Interview with Ohad Nahrain

Learn about Gaga – what is it?

“What is Gaga?” This question cannot be answered simply with a few words. Choreographer and Artistic Director of Batsheva Dance Company, Ohad Naharin, began discovering Gaga out of his curiosity to explore our body’s availability and capacity for unique movement. Naharin claims that Gaga gives talented dancers a toolbox to “discover their hidden treasures.” 

Header Image: Ensemble Staatsballett Berlin © by Admill Kuyler

Cathy Marston’s neues Ballett: CLARA Schumann im Fokus

Here is a first peak into our preparations for the upcoming premiere of CLARA!
Cathy Marstons new creation based on the life of Clara Schumann. (Facebook)

Sensationeller Saisonstart am 11. Oktober 2024 im Opernhaus Zürich 

Nach ihrem Ballett «The Cellist» widmet sich die Ballettdirektorin Cathy Marston erneut der Biografie einer berühmten Musikerin:

Weiterlesen „Cathy Marston’s neues Ballett: CLARA Schumann im Fokus“