Hier mein Post zur Premiere 2021: Ballett Zürich tanzt überirdisch
Was für ein göttlicher Ballettabend am Opernhaus Zürich! Zwei Werke (EMERGENCE und ANGELS’ATLAS) der kanadischen Starchoreografin Crystal Pite und ALMOST BLUE, eine Schweizer Erstaufführung von Marco Goecke, Choreograf des Jahres 2021, gekürt von der Zeitschrift tanz.
Trailer – Angels‘ Atlas – Ballett Zürich vom 16.10.2021
Christian Spucks letzte abendfüllende Premiere am Opernhaus Zürich – bevor er 2023 Ballettdirektor am Staatsballett Berlin wird- widmet sich den Madrigalen und Lamenti von Claudio Monteverdi (1567-1643). Dieses umfassende Werk von Gesang, Tanz und instrumentalen Teilen bezeichnet der Choreograf selbst als Musiktheater. Neben dem Ballettensemble wirken sieben hervorragende Sängerinnen und Sänger sowie das gefeierte Orchestra la Scintilla unter der Leitung von Riccardo Minasi mit. Im Mittelpunkt stehen Liebesschmerz und Welttraurigkeit und eine beklemmende Melancholie.
Choreografie von Christian Spuck am 15. Januar 2022
Bereits für Messa da Requiem und Winterreise hat Christian Spuck erfolgreich Gesang und Tanz auf der Bühne des Opernhaus Zürich vereint – nun bringt der Ballettdirektor abermals das Ballett Zürich mit Vokalsolistinnen und -solisten zusammen. Im Zentrum dieses neuen Ballettabends steht die Musik von Claudio Monteverdi, dem bedeutendsten italienischen Komponisten des frühen 17. Jahrhunderts.
As you all know 2021 has been a tough year for all ballet and dance lovers. Due to covid 19, a lot of live performances had to be cancelled or postponed. But at the end of the year I was lucky that live ballet came back to Zurich.
Christian Spucks erfolgreiche Komödie der Langeweile wird in ganz neuer Besetzung wieder im Dezember am Opernhaus Zürich gespielt. Warum jeder Ballettfan LEONCE und LENA sehen sollte? Die Satire von Georg Büchner auf die Gesellschaft im 19. Jahrhundert ist zeitlos und äusserst unterhaltsam.
Obwohl «Le Sacre du printemps» bereits in dem Doppelabend «Petruschka / Sacre» in der Spielzeit 16/17 gezeigt wurde und auch der «Boléro» bzw. «Walking Mad», wie das Stück korrekt heisst, seine Premiere am 1. Mai 2021 allerdings vor reduziertem Publikum feierte, bietet diese Wiederaufnahme am 29.10. einen Höhepunkt der Ballettsaison. Die beiden aktuellen Interpretationen erlauben einen frischen Blick auf diese Schlüsselwerke der klassischen Modernen, die beinahe von jedem bekannten Choreografen bearbeitet wurden.
Was für ein göttlicher Ballettabend am Opernhaus Zürich! Zwei Werke (EMERGENCE und ANGELS’ATLAS) der kanadischen Starchoreografin Crystal Pite und ALMOST BLUE, Schweizer Erstaufführung von Marco Goecke, Choreograf des Jahres 2021, gekürt von der Zeitschrift tanz.
Das Ballett Zürich zeigt sich in Topform, alle drei Stücke brilliant getanzt und höchst eindrucksvoll präsentiert. Unglaublich, zu welchen Bewegungen der menschliche Körper fähig ist.
Endlich wieder eine Ballett-Premiere. Und zwar mit einem sensationellen Programm. Wie die meisten meiner Follower wissen, bin ich absoluter Fan von der kanadischen Choreografin Crystal Pite. Ihr Stück EMERGENCE begeistert mich immer wieder von Neuem. Gespannt bin ich auf ihre Europäische Erstaufführung Angels’ Atlas, die in Kooperation mit dem National Ballet of Canada entstanden ist.
Das dritte Werk vom Star-Choreografen Marco Goecke, ALMOST BLUE wird erstmalig in der Schweiz aufgeführt. Marco Goecke wurde kürzlich vom Magazin tanz zum Choreografen des Jahres ausgezeichnet. Was kann man von einem Ballettabend mehr erwarten…..
Meine herzlichen Glückwünsche an Cathy Marston, eine der international renommiertesten Choreografinnen, und an Christian Spuck, unseren überaus geschätzten Ballettdirektor in Zürich seit 2012, der ab 2023/24 die Intendanz des Berliner Staatsballetts übernehmen wird.
Auch wenn es sehr zu bedauern ist, dass Christian Spuck das Zürcher Ballett verlässt, freue ich mich schon jetzt auf viele Berlinbesuche, um die grösste Compagnie in Deutschland unter seiner Leitung zu bewundern. Mit über 90 Tänzerinnen und Tänzern kann er aus dem Vollen schöpfen. Was für eine fantastische Herausforderung für diesen äusserst kreativen Choreografen!
Walking Mad – Choreographies by Edward Clug and Johan Inger
For a reduced audience of 50 people due to covid regulations in Switzerland, a special program has been developed. This two-part ballet evening WALKING MAD already premiered on 1 May, next performances on 21 ans 22 May – no way to get a ticket!