⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Miss Saigon im Original

Das legendäre Musical erstmals in Zürich

Die in Grossbritannien gefeierte Neuproduktion der englischsprachigen Originalversion durch Musical-Milliardär Cameron Mackintosh erzählt die dramatische Liebesgeschichte zwischen der jungen Vietnamesin Kim und dem amerikanischen GI Chris.

Miss Saigon läuft 8 Mal pro Woche bis zum 13. Januar 2019 im Theater 11. 

Beim Probenbesuch wurden die beiden Schlüsselszenen  – der berührende Abschiedssong der beiden Liebenden „The Last Night of the World„und die gewaltige Siegesfeier der Soldaten „Morning of the Dragon„vorgestellt.

Sensationell inszeniert ist der Start. Das Geräusch von Helikopter-Rotorblättern nähert sich der Bühne. So laut und echt als wäre der Helikopter wirklich über den Köpfen des Publikums. Dann erklingt aus dem Orchestergraben wunderschöne, sanfte Musik, die das Duett von Kim und Chris einleitet – live gespielt von 15 Musikern.

Kim und Chris „The Last Night of the World“ @Johan Persson

Die Siegesfeier zum 3. Jahrestag der Reunification besticht durch überraschende Licht- und Soundeffekte, eine packende Choreografie sowie grandiose Showeinlagen.

„Morning of the Dragon“
https://www.miss-saigon.com//media/images/Production photos/US-tour-MS-soldiers.jpg (Fotoquelle)

Die Story überwältigt und fesselt und ist  aktueller denn je. Kulturelle Unterschiede, die daraus entstehenden Missverständnisse, die Flüchtlingsproblematik und die Hoffnung auf ein besseres Leben sind wichtige Themen auch in der heutigen Zeit.

Nach der kurzen Vorstellung verraten die drei Hauptdarsteller einige Insights im persönlichen Gespräch:

Die koreanische Sängerin Sooha Kim spricht zwar nur wenig Englisch. Sie übe daher besonders die Aussprache ihrer englischsprachigen Songs. Das Stück würde nie langweilig werden, da sie immer wieder etwas Neues entdecke. Nach der Vorstellung sei sie jedes Mal emotional total ausgelaugt.

Der britische Hauptdarsteller Ashley Gilmour spricht über seine Rolle als amerikanischer GI. Viele amerikanische Soldaten hätten – genauso wie Chris im Musical – den sinnlosen, brutalen Vietnamkrieg hinterfragt. Erst durch die Liebe zu Kim bekomme das Leben von Chris einen Sinn.  Das Stück besitze auch heute noch eine ungeheure Relevanz. Besonders wichtig für unsere Gesellschaft sei es, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind.

Star Performer Leo Tavarro Valdez spielt die begehrte Hauptrolle des Engineers brilliant. Nach 500 Auftritten interpretiert Leo die Rolle des zwielichtigen Nachtclubbesitzers „The Engineer“ inzwischen als bestechender Charmeur, der vor nichts zurückschrecke. Im Interview kommt Leo als jovialer, lustiger Gentleman rüber.

Mein Foto von Leo Tavarro Valdez

Beeindruckende Zahlen
Bereits 35 Millionen Zuschauer in 32 Ländern haben Miss Saigon gesehen.
38 Darsteller, 15 Musiker plus ein Dirigent sowie 32 Techniker sind involviert.
70 Auszeichnung  inkl. 2 Olivier Awards, 3 Tony Awards und 4 Drama Desk Awards 
Ein 3 Tonnen schwerer,  6 Meter hoher Helikopter wird eingesetzt.
Die modernste Ton – und Bühnentechnik mit Full-Surround System, unzähligen Mikrophonen und Lautsprechern, selbst im Zuschauerraum, sowie 38 Wireless Kommunikationssysteme garantieren optimalen Sound und perfektes Licht.
Sogar die Schutzwesten und Helme sind original und wurden im Krieg verwendet. Die Strohhüte wurden in Vietnam und Thailand gefertigt.

Tickets über http://www.ticketcorner.ch

Weitere Informationen
http://www.musical.ch/misssaigon
http://www.miss-saigon.com

Beitragsbild @ Cameron Mackintosh



Modern Dance at its best!

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Spucks Nussknacker, der tief berührt und doch amüsiert!

Warum Ballettliebhaber den neuen Nussknacker sehen sollten?

Ein brilliant erzähltes Handlungsballett virtuos getanzt!  
Christian Spuck beweist wieder einmal, dass er ein exzellenter Geschichtenerzähler ist. Sein besonderer Clou: Die Vorgeschichte der Originalversion von E.T.A. Hoffmann wird in den Ballettklassiker integriert. Aus der gewohnten einfältigen, wenn auch geliebten Nummernrevue wird ein Thriller, der einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Mit tollem Tanz – ohne jeden Kitsch und Ballast – präsentieren Christian Spuck und sein Team eine grotesk düstere Handlung.

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Polina Semionova tanzt in Zürich

Die weltberühmte Primaballerina Assoluta, Polina Semionova, tanzt am Opernhaus Zürich am 22. Januar 2016 Giselle – das klassischste Ballett aller Ballette. Wie Ihr alle wisst, ist Polina meine absolute Lieblingstänzerin.

Ich habe es letztes Jahr mit Polina schon zweimal gesehen und war TOTAL verzaubert. Technisch 100% perfekt und darstellerisch einzigartig!

Polina ist wirklich WELTSPITZE. Ein Genuss, den Ihr Euch nicht entgehen lassen dürft.

Polina ist beim American Ballet Theater in New York City verpflichtet, tanzt aber als Gaststar auf allen berühmten Bühnen dieser Welt wie Tokio, St. Petersburg, Mailand, Rom, Berlin, Stuttgart, Wien…….

Hier zum Video (es tanzt Yen Han, nicht Polina)