Pas de Deux der Extraklasse

Iana Salenko und Marian Walter brillieren in Dornröschen

Trotz schlechter Kritiken war ich sehr gespannt auf Nacho Duato’s Dornröschen an der Deutschen Oper in Berlin. Die dortige Ballettszene war 2015 sehr enttäuscht, als der neue Ballettdirektor seinen Einstand mit diesem Ballett gab. Denn die Uraufführung war bereits 2011 am Petersburger Mikhailovsky- Theater erfolgt. Somit wurde das Debutstück als zu wenig mutig, einfallslos und aufgewärmt empfunden.

Ausschnitt mit der Premierenbesetzung: Iana Salenko und Leonid Sarafanov

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⭐️⭐️⭐️⭐️Der Nussknacker – Royal Ballett London Posted on 1 Day Ago by ballettlovers

Live-Cinema Vorführung am 16. Dezember 2015 in 24 Ländern und über 900 Kinos

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Choreographie: Peter Wright nach Lev Iwanow
Musik: Tschaikowsky
Drosselmeyer: Gary Alvis
Clara: Francesca Hayward
Nussknacker: Alexander Campbell
Zuckerfee: Lauren Cuthbertson
Prinz: Matthew Golding

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Der Nussknacker – Royal Ballett London ⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein zauberhaftes Ballett zu Weihnachten mit fantastischen Tanzeinlagen

Live-Cinema Vorführung am 16. Dezember 2015 in 24 Ländern und über 900 Kinos

  • Choreographie: Peter Wright nach Lev Iwanow
  • Musik: Tchaikovsky
  • Drosselmeyer: Gary Alvis
  • Clara: Francesca Hayward
  • Nussknacker: Alexander Campbell
  • Zuckerfee: Lauren Cuthbertson
  • Prinz: Matthew Golding

Clara bekommt vom Zauberer Drosselmeyer einen hölzernen Nussknacker zu Weihnachten geschenkt, der mit einem Fluch belegt ist. In Wirklichkeit  ist der Nussknacker Hans-Peter, der Neffe von Drosselmeyer. Um Hans-Peter zu befreien, muss der Mäusekönig getötet werden und das Herz eines Mädchens erobert werden. Als Belohnung geht es in das Winterwunderland zur Zuckerfee und ihrem Prinzen. Hier wird ein rauschendes Fest mit den berühmten Tänzen gefeiert: Mal wieder so eine total bescheuerte Ballettgeschichte!!!!!Aber trotzdem traumhaft anzusehen. Für Ballettfans – ein Must.

Aber der Stoff reicht für herrlichen Tanzszenen, auf die wir uns alle freuen. Das Weihnachtsfest im Hause der Familie, im Mittelpunkt ein riesiger, geschmückter Weihnachtsbaum, der Kampf mit dem Mäusekönig und dann noch mehr fantastische Tanzeinlagen wie der Schneeflocken-walzer, der arabische, chinesische und spanische Tanz.

Besonders aufgefallen ist mir die 23-jährige Francesca Hayward, die mit viel Jugendlichkeit, aber auch extremer tänzerischer Perfektion und Ausdauer die Clara verkörpert. Die Solisten fand ich alle grossartig. Wenn auch bei einer Tänzerin zum Schluss die Kräfte nachliesen, zeigte sich die Darbietung ballettmässig auf dem höchster Qualität, weshalb ich 4 Sterne gegeben habe.

Zusammengefasst: Das berühmteste romantische Weihnachtsballett mit zauberhafter klassischer Choreografie, in Perfektion getanzt!

Kritik: Die Choreografie, das Bühnenbild, die Kostüme – alles ist 30 Jahre alt und wirkte zwar wunderschön, aber doch sehr verstaubt und altbacken. Ich habe mich echt gefragt, warum das Royal Ballett diese alte Fassung gewählt hat. Aus Tradition?

Auf Twitter #ROHnutcracker wurde diese Vorführung über alles gelobt. Wahrscheinlich bin ich zu kritisch – oder habe schon zu oft Nutcracker in modernen Fassungen gesehen. Was meint Ihr?

Kurz-Video: siehe auf der Website vom Royal Ballet London Nutcracker

Foto oben: Kopie von der Website des Royal Ballett London