How do you write down a dance?

Interview with Birgit Deharde, a freelance Choreologist and expert in Benesh Movement Notation

Why do we need Movement Notation?

Similar to music, dance needs to be written down, but unlike music, dance is a fleeting art. It has taken until the 20th century to find a tool to record dance notations and preserve these choreographies. It was Rudolf Benesh who created a tool for human movement notations in 1955 and defined choreology as „The aesthetic and scientific study of all forms of human movement by movement notation“.

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Christian Spuck weiterhin auf Erfolgskurs

NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG am Bolschoi Theater

Ballettdirektor Christian Spuck und sein Ballett Zürich können auf ein äusserst erfolgreiches Jahr zurückblicken. Das absolute Highlight 2017 war die Neuproduktion des Nussknackers. Unter dem Titel NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG revolutionierte Christian Spuck das berühmte Weihnachtsballett radikal. 17 ausverkaufte Vorstellungen wurden am Opernhaus Zürich bejubelt. Auch am renommierten Moskauer Bolschoi Theater löste der neue Nussknacker an zwei ausverkauften Abenden Begeisterungsstürme aus.

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Spucks Nussknacker, der tief berührt und doch amüsiert!

Warum Ballettliebhaber den neuen Nussknacker sehen sollten?

Ein brilliant erzähltes Handlungsballett virtuos getanzt!  
Christian Spuck beweist wieder einmal, dass er ein exzellenter Geschichtenerzähler ist. Sein besonderer Clou: Die Vorgeschichte der Originalversion von E.T.A. Hoffmann wird in den Ballettklassiker integriert. Aus der gewohnten einfältigen, wenn auch geliebten Nummernrevue wird ein Thriller, der einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Mit tollem Tanz – ohne jeden Kitsch und Ballast – präsentieren Christian Spuck und sein Team eine grotesk düstere Handlung.

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Knackt das Ballett Zürich den Nussknacker?

Interview mit Christian Spuck über das neue Ballett NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG am Opernhaus Zürich

Der NUSSKNACKER ist DAS weltberühmteste Weihnachtsballett. Warum braucht es eine Neuinszenierung?

Meine Neuinszenierung basiert auf der Original-Nouvelle von E.T.A. Hoffmann. Mich faszinierte die Idee, die Geschichte der Prinzessin Pirlipat wieder in das Ballett zu integrieren. Da lassen sich dann all die schrägen Theaterregister mit viel Ironie und Humor ziehen.

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Das Ballett „Woyzek“ am Opernhaus Zürich – ein Plädoyer für die Kunst der Bewegung

Peter E. Rytz Review

Woyzek und Ballett, wie geht das zusammen? Sperrig, verzweifelt, schlaff nach vorn fallende Schultern, mit jedem Schritt seiner eigenen Trostlosigkeit und schliesslich dem finalen Schritt zum Mord näherkommend, so läuft Georg Büchners Woyzek seit Jahrzehnten über die Theaterbühnen.

Als Tänzer in einem Ballett, eine irgendwie abwegige bis schwierige Vorstellung. Aber gerade solche Nicht-Ballett-kompatible Figuren reizen ganz offensichtlich den Direktor des Balletts Zürich Christian Spuck. Für ihn nach eigener Aussage eine verlockende Herausforderung. Obwohl schon 2011 mit dem Nasjona Balletten, Den Norske Opera & Ballett, Oslo uraufgeführt, hat er die Choreografie in einigen Details neu strukturiert und eine durchaus eigenständige Zürcher Fassung erarbeitet.

Jede Theaterinszenierung von Büchners Dramen-Fragment ist eine kreative, rekonstruierende Herausforderung. Weniges ist von Büchner schlüssig zu Ende formuliert. Er hat ein Text-Konvolut als einen literarischen Steinbruch hinterlassen. Nichts weniger als dieses Textmaterial zum Tanzen zu bringen, aus Büchners Sätzen starke Konkretionen zu extrahieren und narrative Bilder zu…

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