Noch nie ein Ballett gesehen?

Meine Empfehlungen für Ballettzuschauer

Ich werde immer wieder gefragt, welches Ballett ich als Einstieg in die Ballettwelt empfehlen würde. Das ist eine schwierige Frage, da die Geschmäcker ja bekanntlich sehr verschieden sind.

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TOP Ballet SWAN LAKE interpretations

What is YOUR favorite?

If you want to see the ballet SWAN LAKE, better check first what interpretation will be shown. There are so many different versions. Almost every choreographer has done his own ballet. It is up to you. Watch youtube-Videos and accompanying descriptions.

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Kannst Du Spagat?

Diese Frage nervt Lou Spichtig, Tänzerin vom Junior Ballett Zürich

Natürlich kann sie Spagat. Und sie kann noch viel mehr. Sie trainiert täglich 8 Stunden. Denn Ballett ist ein Hochleistungsjob. Die Balletttänzer sind Top-Athleten. Sie brauchen Kraft und Körperspannung, um auf den Zehenspitzen die Balance zu halten und die gewaltigen Drehungen und Sprünge zu bewältigen. Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer gehören selbstverständlich auch dazu. Nur durch das tägliche harte Training können die Tänzer diese körperliche Leistungsfähigkeit erreichen und halten.

lou-spichtig-ballettLou Spichtig: graziös mit eisernem Willen. (Bild: zvg) Quelle: kreuzlinger-zeitung.ch

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5 Dinge, die Sie über Ballettvorstellungen wissen sollten

1. Die Premiere ist meist nicht die beste Vorstellung!

Selbstverständlich sind Premieren bei den Zuschauern besonders beliebt. Mir gefällt es, die spezielle Atmosphäre zu geniessen, das brandneue Stück zu sehen und nachher auf der Premierenfeier die Tänzerinnen und Tänzer zu beklatschen und zu feiern.

Aber qualitativ finde ich meist die dritte oder vierte Vorstellung besser. Dann haben sich alle Schritte und Bewegungen eingeschliffen, die Nervosität hat sich gelegt, die Tänzerinnen und Tänzer sind sicherer und können an Perfektion und Ausdruck feilen. Das Ganze wirkt souveräner und in sich runder.

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Polina Semionova Foto Staatsballett Berlin

Wenn allerdings zu viele Vorstellungen in der gleichen Besetzung getanzt werden, schleicht sich ein Gewohnheitseffekt ein. Damit meine ich, dass die Tänzerinnen und Tänzer zwar routinierter sind, aber das Feuer und die absolute Begeisterung nachlassen. Natürlich sind diese Effekte bei professionellen Companien gering.

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Schwanensee im Original: Früher war alles anders

Schwanensee rekonstruiert von Alexei Ratmansky für das Ballett Zürich

Das Zürcher Ballett zeigt die Originalversion von Schwanensee, die der Star-Choreograf Alexei Ratmansky in mühevoller Kleinarbeit rekonstruiert hat. Schwanensee wird in der Erstfassung von Marius Petipa und Lew Iwanow aus dem Jahr 1895 aufgeführt.

Meine Empfehlung: SEHENSWERT!
Wer aber einen klassischen Schwanensee auf höchstem technischen Niveau mit Schwanenarmen und Querspagat erwartet, wird enttäuscht werden. Die Originalfassung basiert auf Gestik, die Tanzbewegungen sind reduziert, dafür gibt es wunderbare Massenszenen mit tollen Kostümen, Fantasie und Emotionen.

IMG_6723.jpgFoto von Gregory Batardon

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Der „echte“ Schwanensee by Alexei Ratmansky

Alexei Ratmansy, der Shootingstar am Choreografenhimmel, ist ein vielbeschäftigter Mann. Auf der ganzen Welt sind seine Einstudierungen begehrt. Seine Spezialität sind die Rekonstruktionen historischer Choreografien, denen er akribisch nachforscht und die er in monatelanger Kleinarbeit rekonstruiert. Bei der Einstudierung kommt aber noch eine Portion Ratmansky’s Stil hinzu – eine hervorragender Mix aus grosser Musikalität, tänzerischem Flow und etwas Ironie. Das ergibt eine einzigartige Mischung!

IMG_6500 (1).jpgPierina Legnani als Odette 1895   

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The 8 Most Magical Ballets To See This Christmas

Hier eine Zusammenstellung der bekanntesten Ballette, die man kennen sollte. Hänsel & Gretel gehört für mich eher nicht dazu. Ich habe das Stück auch noch nicht gesehen, da es wenig gespielt wird. Coppelia und Bayadere gehören für mich zu den Top 10!

classyberlin

Haven’t got the right Christmas – feeling yet? Here comes remedy

Featuring my article on the culture trip:

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