It is Christmas Eve

and Time for Nutcracker

🌅Merry Christmas and happy New Year to all Ballet Lovers🌲

Enjoy these trailers with different interpretations of the most famous Christmas Ballet.

Photo on Top: Nutcracker and Mouse King by Christian Spuck, Ballet Zurich ©Gregory Batardon

Review: Ratmansky‘s Reconstruction of Swan Lake – Better? Different?

Opening night at the Opera Zurich on 6. February 2016

As much as I like the performance of the Zurich Ballet, ballet lovers may be confused by the steps and dancing. In the old days, ballet had different standards as we are now used to. It was all about conveying a story – meaning a lot of acting, and less jumps and footwork. Even the most famous of arm movements were not shown. I really missed seeing these beautiful swan-like movements.

IMG_6724 (1).jpgFoto by Gegory Batardon

Ratmansky’s swans however are more like girls. Odette plays the part of a young lady who falls in love, and is shocked after her lovers betrayal. I must say, I like this performance a lot – stunning setting, awesome costumes, great pantomime, brilliant principal dancers, perfect corps de ballet, however I still prefer the quality of dance that we have today.

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Schwanensee im Original: Früher war alles anders

Schwanensee rekonstruiert von Alexei Ratmansky für das Ballett Zürich

Das Zürcher Ballett zeigt die Originalversion von Schwanensee, die der Star-Choreograf Alexei Ratmansky in mühevoller Kleinarbeit rekonstruiert hat. Schwanensee wird in der Erstfassung von Marius Petipa und Lew Iwanow aus dem Jahr 1895 aufgeführt.

Meine Empfehlung: SEHENSWERT!
Wer aber einen klassischen Schwanensee auf höchstem technischen Niveau mit Schwanenarmen und Querspagat erwartet, wird enttäuscht werden. Die Originalfassung basiert auf Gestik, die Tanzbewegungen sind reduziert, dafür gibt es wunderbare Massenszenen mit tollen Kostümen, Fantasie und Emotionen.

IMG_6723.jpgFoto von Gregory Batardon

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“What is Sleeping Beauty?” Alexei Ratmansky researched

Ratmansky.jpg

Alexei Ratmansky is one of the most reknowned choregraphers today. He reconstructs and revives old ballets by spending months to study the movement score, step by step. So Sleeping Beauty came out with more subtlety, with more gradation and more in-between things. These are small differences but in the end it makes a changed ballet. Continue reading ““What is Sleeping Beauty?” Alexei Ratmansky researched”

Der “echte” Schwanensee by Alexei Ratmansky

Alexei Ratmansy, der Shootingstar am Choreografenhimmel, ist ein vielbeschäftigter Mann. Auf der ganzen Welt sind seine Einstudierungen begehrt. Seine Spezialität sind die Rekonstruktionen historischer Choreografien, denen er akribisch nachforscht und die er in monatelanger Kleinarbeit rekonstruiert. Bei der Einstudierung kommt aber noch eine Portion Ratmansky’s Stil hinzu – eine hervorragender Mix aus grosser Musikalität, tänzerischem Flow und etwas Ironie. Das ergibt eine einzigartige Mischung!

IMG_6500 (1).jpgPierina Legnani als Odette 1895   

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Der Nussknacker – Royal Ballett London ⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein zauberhaftes Ballett zu Weihnachten mit fantastischen Tanzeinlagen

Live-Cinema Vorführung am 16. Dezember 2015 in 24 Ländern und über 900 Kinos

  • Choreographie: Peter Wright nach Lev Iwanow
  • Musik: Tchaikovsky
  • Drosselmeyer: Gary Alvis
  • Clara: Francesca Hayward
  • Nussknacker: Alexander Campbell
  • Zuckerfee: Lauren Cuthbertson
  • Prinz: Matthew Golding

Clara bekommt vom Zauberer Drosselmeyer einen hölzernen Nussknacker zu Weihnachten geschenkt, der mit einem Fluch belegt ist. In Wirklichkeit  ist der Nussknacker Hans-Peter, der Neffe von Drosselmeyer. Um Hans-Peter zu befreien, muss der Mäusekönig getötet werden und das Herz eines Mädchens erobert werden. Als Belohnung geht es in das Winterwunderland zur Zuckerfee und ihrem Prinzen. Hier wird ein rauschendes Fest mit den berühmten Tänzen gefeiert: Mal wieder so eine total bescheuerte Ballettgeschichte!!!!!Aber trotzdem traumhaft anzusehen. Für Ballettfans – ein Must.

Aber der Stoff reicht für herrlichen Tanzszenen, auf die wir uns alle freuen. Das Weihnachtsfest im Hause der Familie, im Mittelpunkt ein riesiger, geschmückter Weihnachtsbaum, der Kampf mit dem Mäusekönig und dann noch mehr fantastische Tanzeinlagen wie der Schneeflocken-walzer, der arabische, chinesische und spanische Tanz.

Besonders aufgefallen ist mir die 23-jährige Francesca Hayward, die mit viel Jugendlichkeit, aber auch extremer tänzerischer Perfektion und Ausdauer die Clara verkörpert. Die Solisten fand ich alle grossartig. Wenn auch bei einer Tänzerin zum Schluss die Kräfte nachliesen, zeigte sich die Darbietung ballettmässig auf dem höchster Qualität, weshalb ich 4 Sterne gegeben habe.

Zusammengefasst: Das berühmteste romantische Weihnachtsballett mit zauberhafter klassischer Choreografie, in Perfektion getanzt!

Kritik: Die Choreografie, das Bühnenbild, die Kostüme – alles ist 30 Jahre alt und wirkte zwar wunderschön, aber doch sehr verstaubt und altbacken. Ich habe mich echt gefragt, warum das Royal Ballett diese alte Fassung gewählt hat. Aus Tradition?

Auf Twitter #ROHnutcracker wurde diese Vorführung über alles gelobt. Wahrscheinlich bin ich zu kritisch – oder habe schon zu oft Nutcracker in modernen Fassungen gesehen. Was meint Ihr?

Kurz-Video: siehe auf der Website vom Royal Ballet London Nutcracker

Foto oben: Kopie von der Website des Royal Ballett London