Nutcracker – a cash cow!

Did you know that the NUTCRACKER Ballet is a money making machine for ballet companies?

I just read an article in The Economist which stated that this ballet can generate up to 45% of a ballet company’s annual revenue in America. That’s why you can see at least one version in every state. It’s a tradition for families to come together and attend a performance of this famous Christmas ballet. Often, children from ballet schools are involved, dancing in the roles of small mice or toy soldiers. Magic happens when the beautiful music of the Waltz of Flowers starts.

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My favourite Drosselmeyers……

are without question Li Cunxin and Dominik Slavkovský.

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Li Cunxin with Queensland Ballet photo by David Kelly

Magic happened when Ballet Star Li Cunxin, was lured out of 18 years retirement for a special performance of the NUTCRACKER with the Queensland Ballet. Taking to the stage in Brisbane for one night only, the 56 year old dancer delivered a mesmerizing performance. While Drosselmeyer is predominately a character role, Li incorporated his own choreography – adding pirouettes and jumps to the performance. His twists and turns hinted at his past brilliance.

Li’s life story became known around the world after the book and film, Mao’s Last Dancer, told how he danced his way out of grinding poverty in China and ultimately ending into an international ballet career.

IMG_0892.jpgDominik Slokovský with Ballet Zurich photo by Gregory Batardon

On the other side of the world, at the Opernhaus Zurich, the young Slovikian dancer Dominik Slavkovský also took the role of Drosselmeyer to new heights. Ballet director Christian Spuck‘s fresh new choreography NUTCRACKER AND MOUSE KING allowed him to create a enigmatic character that captivated the audience as never before.

With his long lanky body and twisting fingers, the mysterious toymaker became a dark, dramatic and quite simply haunting character that guides us through the story.

Fotos
Li Cunxin: David Kelly
Dominik Slavkovský: Gian Paul Lozza and Gregory Batardon

Ein Balletttänzer mit vielen Gesichtern

Michael Banzhaf’s Bühnenabschied am 1. März 2017

Oh wie schade! Michael Banzhaf, langjähriger Solotänzer, verlässt auf eigenen Wunsch das Staatsballett Berlin nach fast 20 Jahren. Er sucht nach neuen künstlerischen Herausforderungen.

Michael Banzhaf war für mich immer ein ganz besonderer Tänzer, der die unterschiedlichsten Rollen bravorös interpretierte. Vor meinem inneren Auge sehe ich ihn als diabolische Carabosse, als buckligen Glöckner von Notre Dame, als einäugigen Drosselmeyer in Dornröschen und unvergessen in Boris Eifmanns „Tschaikovski“ in der Hauptrolle. Jede Rolle eine schauspielerische und tänzerische Meisterleistung!

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Michael Banzhaf in Boris Eifmanns ´Tschaikovski´ Michael Banzhaf in ´Mozart Klavierkonzert´ © Enrico Nawrath – See more at: http://www.danceforyou-magazine.com/whats-on/michael-bazhaf-nimmt-abschied-von-der-buhne.html#sthash.Z8d4ecyg.dpuf

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Der Nussknacker – Royal Ballett London ⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein zauberhaftes Ballett zu Weihnachten mit fantastischen Tanzeinlagen

Live-Cinema Vorführung am 16. Dezember 2015 in 24 Ländern und über 900 Kinos

  • Choreographie: Peter Wright nach Lev Iwanow
  • Musik: Tchaikovsky
  • Drosselmeyer: Gary Alvis
  • Clara: Francesca Hayward
  • Nussknacker: Alexander Campbell
  • Zuckerfee: Lauren Cuthbertson
  • Prinz: Matthew Golding

Clara bekommt vom Zauberer Drosselmeyer einen hölzernen Nussknacker zu Weihnachten geschenkt, der mit einem Fluch belegt ist. In Wirklichkeit  ist der Nussknacker Hans-Peter, der Neffe von Drosselmeyer. Um Hans-Peter zu befreien, muss der Mäusekönig getötet werden und das Herz eines Mädchens erobert werden. Als Belohnung geht es in das Winterwunderland zur Zuckerfee und ihrem Prinzen. Hier wird ein rauschendes Fest mit den berühmten Tänzen gefeiert: Mal wieder so eine total bescheuerte Ballettgeschichte!!!!!Aber trotzdem traumhaft anzusehen. Für Ballettfans – ein Must.

Aber der Stoff reicht für herrlichen Tanzszenen, auf die wir uns alle freuen. Das Weihnachtsfest im Hause der Familie, im Mittelpunkt ein riesiger, geschmückter Weihnachtsbaum, der Kampf mit dem Mäusekönig und dann noch mehr fantastische Tanzeinlagen wie der Schneeflocken-walzer, der arabische, chinesische und spanische Tanz.

Besonders aufgefallen ist mir die 23-jährige Francesca Hayward, die mit viel Jugendlichkeit, aber auch extremer tänzerischer Perfektion und Ausdauer die Clara verkörpert. Die Solisten fand ich alle grossartig. Wenn auch bei einer Tänzerin zum Schluss die Kräfte nachliesen, zeigte sich die Darbietung ballettmässig auf dem höchster Qualität, weshalb ich 4 Sterne gegeben habe.

Zusammengefasst: Das berühmteste romantische Weihnachtsballett mit zauberhafter klassischer Choreografie, in Perfektion getanzt!

Kritik: Die Choreografie, das Bühnenbild, die Kostüme – alles ist 30 Jahre alt und wirkte zwar wunderschön, aber doch sehr verstaubt und altbacken. Ich habe mich echt gefragt, warum das Royal Ballett diese alte Fassung gewählt hat. Aus Tradition?

Auf Twitter #ROHnutcracker wurde diese Vorführung über alles gelobt. Wahrscheinlich bin ich zu kritisch – oder habe schon zu oft Nutcracker in modernen Fassungen gesehen. Was meint Ihr?

Kurz-Video: siehe auf der Website vom Royal Ballet London Nutcracker

Foto oben: Kopie von der Website des Royal Ballett London