Weihnachtsgeschenke in letzter Minute

Bücher über Ballett, die es wert sind zu lesen!

Nachdem ich den englischsprachigen Blog “5 Christmas gifts for Ballet lovers”https://ballettloversblog.com/2017/11/30/5-christmas-gift-ideas-for-ballet-lovers/- geschrieben habe, wurde ich vielfach gefragt, welche deutschen Bücher ich BallettliebhaberInnen empfehlen kann.

Continue reading “Weihnachtsgeschenke in letzter Minute”

⭐️⭐️⭐️ Die göttliche Callas

Das Leben der göttlichen CALLAS als Tanztheater im Konzert Theater Bern

Ansprechende Interpretation der Triumphe und Tragödien der weltberühmten Diva Maria Callas durch die Sopranistin Alexandra Lubchansky und der Tanzcompagnie Bern. Die Choreografin Estefania Miranda lässt fünf Tänzerinnen die verschiedenen Lebensphase als Kind, Ehefrau, Geliebte, La Callas und Gefallene rückwirkend darstellen. Dabei wird aus dem vollen geschöpft – starke Bilder, plakative Videosequenzen, bis hin zur akrobatischen Zirkusszene.

Callas_01_PZinniker2681.jpg

 

Continue reading “⭐️⭐️⭐️ Die göttliche Callas”

Ballett Zürich begeistert in Clug’s SACRE

Sehenswerter Ballettabend PETRUSCHKA / SACRE  – von den angesagten Star-Choreographen Marco Goecke und Edward Clug am Opernhaus Zürich

Brauchen wir noch eine neue Interpretation von SACRE DU PRINTEMPS?
Ja, denn die Choreografie von Edward Clug zeigt die archaisch barbarischen Riten rund um das heidnische Frühlingsopfer besonders eindrücklich. Obwohl beinahe jeder bekannter Choreograf dieses Thema bearbeitet hat, bringt Clug’s Werk eine neue Dimension – eine halbe Tonne Wasser auf die Bühne. Fast wie beim Eiskunstlauf lassen sich die Tänzerinnen über die Bühne schleudern oder elegant durchs Wasser kreisen. Ein einmaliger Einfall!

lpie34.jpg

Continue reading “Ballett Zürich begeistert in Clug’s SACRE”

⭐️⭐️⭐️⭐️ TANGO meets STREETDANCE – just fun

Fantastische Tanzshow, bei der keine Langeweile aufkommt!

Continue reading “⭐️⭐️⭐️⭐️ TANGO meets STREETDANCE – just fun”

⭐️⭐️⭐️ Unendliche Kettenreaktionen

“tenir le temps” Choreografie von Rachid Ouramdane am 4. Juni in der Gessnerallee Zürich im Rahmen der Festspiele Zürich

Was mir sehr gefallen hat
Die Tänzer_innen waren fantastisch. Der Tanz erinnerte mich an meinen Chemieunterricht: sich gegenseitig anziehende und abstossende Moleküle. 2-3-4 gliederige Atomketten, die sich immer wieder neu zusammensetzen. DNA, die sich auf wundersame Weise dreht! Es ist erstaunlich, wie viele verschiedene Möglichkeiten  es gibt, mit 16 Tänzer_innen unterschiedliche Gruppen und Formen zu bilden.

L_A_Tenir_le_temps_credit_Patrick_Imbert_017af127b3.jpg

Immer wieder habe ich versucht, einzelnen Tänzer_innen zu folgen, um zu sehen, wie Neues entsteht. Aber es ging alles so schnell, dass ich immer wieder den Überblick verloren habe. Hervorzuheben ist die sensationelle Stepnummer eines Tänzers, der sozusagen aus der Reihe tanzte.

Continue reading “⭐️⭐️⭐️ Unendliche Kettenreaktionen”

Wie kann man Tanz aufschreiben?

Wie funktioniert Tanzschrift?

Die Choreologin Birgit Deharde hat mir während eines Interviews versucht, die Tanzschrift zu erklären. Choreologie ist sehr schwierig zu verstehen und zu erlernen. Es braucht eine lange Ausbildung und viel Erfahrung. Detailtreue, Geduld, Akribie und Vorstellungsvermögen gehören zu diesem Beruf. Ohne professionelle Ballettausbildung fehlen die Grundlagen, denn die Choreologin muss wissen, wie Ballette aufgebaut sind und welche Schrittfolgen getanzt werden.

Was ist Choreologie?
Anders als in der Musik, ist Tanz eine flüchtige Kunst. Erst im 20. Jahrhundert wurden zwei unterschiedliche Tanzschriften zum schriftlichen Aufzeichen von Tänzen erfunden, wobei sich die Benesh Movement Notation durchgesetzt hat. Diese um 1940 erfundene Tanzschrift ermöglicht es, alle vom menschlichen Körper ausführbare Bewegungen festzuhalten. Tanzschrift und Tanznotation meint das gleiche.

Continue reading “Wie kann man Tanz aufschreiben?”

Kannst Du Spagat?

Diese Frage nervt Lou Spichtig, Tänzerin vom Junior Ballett Zürich

Natürlich kann sie Spagat. Und sie kann noch viel mehr. Sie trainiert täglich 8 Stunden. Denn Ballett ist ein Hochleistungsjob. Die Balletttänzer sind Top-Athleten. Sie brauchen Kraft und Körperspannung, um auf den Zehenspitzen die Balance zu halten und die gewaltigen Drehungen und Sprünge zu bewältigen. Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer gehören selbstverständlich auch dazu. Nur durch das tägliche harte Training können die Tänzer diese körperliche Leistungsfähigkeit erreichen und halten.

Lou Spichtig (erste von rechts) im Schwanensee in der Choreografie von Alex Ratmansky, Opernhaus Zürich

Continue reading “Kannst Du Spagat?”