Eine Gala für die Herzen

Polina & Friends an der Staatsoper unter den Linden

Ballett-Gala der Primaballerina assoluta Polina Semionova

Die Berliner Ballettfans liegen der international gefeierten Primaballerina zu Füssen. Polinas Ballett-Gala war schnell ausverkauft – obwohl weder Programm noch Gaststars vorab angekündigt wurden.

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Ein Bienenschwarm zum Schwärmen

EMERGENCE – ein zweiteiliges Ballett der Extraklasse am Opernhaus

So was Verrücktes habe ich noch nie gesehen. EMERGENCE – ein Ballett über das Schwarmverhalten der Bienen von der weltweit gefeierten Choreografin Crystal Pite! Schon mal eine geniale Idee!

Energiegeladen und geschäftig tanzt das Ballett Zürich im Bienenstock (herrliches Bühnenbild von Jay Gower Taylor). 37 Tänzerinnen und Tänzer demonstrieren das Verhalten der fleissigen Insekten, die nur in der Gruppe erfolgreich sind.

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FAUST als Ballett! Geht das?

Edward Clug choreografiert FAUST fürs Ballett Zürich

Ja, und zwar teuflisch gut! Die weltbekannte Tragödie von Johann Wolfgang Goethe bietet aureichend Stoff und Charaktere für ein abendfüllendes Ballett.

Neben den bekannten Figuren tanzen Hexen und Engel, Studenten und Soldaten, Meerkatzen und Gretchen-Doubles sowie skurille Walpurgisnachtgestalten.

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⭐️⭐️⭐️⭐️ Meisterfälscher, Olympiasieger und Emeli Sandé

Art on Ice 2018 – das Original!

Wie passt das alles zusammen? Im Thema Kunst hat alles Platz. Das Leben und Schaffen des Kunstfälschers Wolfgang Beltracchi bildet die Story der diesjährigen Eisrevue. Die eigens von Beltracchi gemalten Bühnenbilder bilden einen passenden Rahmen. Jetzt braucht es noch die perfekten Künstler. Auf dem Eis: Aljona Savchenko und Bruno Massot, die frischgekürten Goldmedaillengewinner von Pyeongchang, die mit ihrer Weltrekordkür Furore machten, sowie die Eislauflegende Evgeni Pluschenko und Publikumsliebling Stéphane Lambiel. Auf der Bühne: Die weltweit populäre Sängerin Emeli Sandé, die schweizweit erfolgreichste Popband Pegasus, die Wonderwoman am Cello Tina Guo sowie die junge, talentierte Sopranistin Laura Bretan.

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Spucks Nussknacker, der tief berührt und doch amüsiert!

Warum Ballettliebhaber den neuen Nussknacker sehen sollten?

Ein brilliant erzähltes Handlungsballett virtuos getanzt!  
Christian Spuck beweist wieder einmal, dass er ein exzellenter Geschichtenerzähler ist. Sein besonderer Clou: Die Vorgeschichte der Originalversion von E.T.A. Hoffmann wird in den Ballettklassiker integriert. Aus der gewohnten einfältigen, wenn auch geliebten Nummernrevue wird ein Thriller, der einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Mit tollem Tanz – ohne jeden Kitsch und Ballast – präsentieren Christian Spuck und sein Team eine grotesk düstere Handlung.

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Pas de Deux der Extraklasse

Iana Salenko und Marian Walter brillieren in Dornröschen

Trotz schlechter Kritiken war ich sehr gespannt auf Nacho Duato’s Dornröschen an der Deutschen Oper in Berlin. Die dortige Ballettszene war 2015 sehr enttäuscht, als der neue Ballettdirektor seinen Einstand mit diesem Ballett gab. Denn die Uraufführung war bereits 2011 am Petersburger Mikhailovsky- Theater erfolgt. Somit wurde das Debutstück als zu wenig mutig, einfallslos und aufgewärmt empfunden.

Ausschnitt mit der Premierenbesetzung: Iana Salenko und Leonid Sarafanov

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Beseelte Körper und eine Intrigantin

Corpus – gleich 2 Uraufführungen am Opernhaus Zürich

Ballettdirektor Christian Spuck ermunterte Filipe Portugal und Douglas Lee, zwei zeitgenössische 40-minütige Ballette zur Musik des Orchestra La Scintilla zu choreografieren.  Die beiden Künstler liessen sich durch das Thema Barock inspirieren. Geschickt transformierten sie barocke Elemente ins 21. Jahrhundert.

Ein ganz grosses Kompliment an das Ballett Zürich, das durch seine Virtuosität gewaltig beeindruckte. Doch Tanz lebt nicht nur von der Bewegung. Er braucht auch Seele, so dass ein Spiel von Körpern, Gefühl und Leidenschaft entsteht, das das Publikum berührt. All dies konnte die Ballettcompagnie des Opernhauses wieder einmal szenisch wunderbar präsentieren.

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